Aktuelles:

Wichtiger Hinweis:

Die in der Startliste angegeben Startzeiten sind lediglich Richtzeiten, erfahrungsgemäß erfolgt ein schnellerer Ablauf. Daher werden Mannschaften, die nach 16.00 Uhr zum Schießen eingeteilt sind gebeten, sich spätestens um 15.00 Uhr am Schießstand einzufinden. Das voraussichtliche Schießende ist ca. 16.00 Uhr, daher kann Mannschaften, die nach 16.00 Uhr eintreffen, keine Startgarantie gegeben werden.
Startliste 40. KJS.pdf
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Die Anmeldungen zum 40. Kaiserjägerschießen sind abgeschlossen.

 

 

 

 

Jubiläumsfeier 100 Jahre Kaiserjäger-Ortsgruppe Innsbruck

 

Die Feier begann um 19.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Landes-Gedächtniskapelle im Untergeschoß des Kaiserjägermuseums, welcher von Msgr. Helmut Gatterer zelebriert und von einem Blechbläserquartett der Musikkapelle Baumkirchen unter Franz Hoppichler umrahmt wurde. Die Lesung aus dem Kolosser-Brief führte Manfred Schreiner durch. Pfarrer Gatterer betonte die Wichtigkeit des Vertrauens auf den Herrgott, der Liebe zu Heimat und Tradition sowie zur Zuneigung zu den Leuten. Nach einem Vortrag aus dem Johannes-Evangelium hob er in seiner Predigt die Bedeutung von Jesus hervor, den man zu den Menschen bringen müsse. Er forderte, für die Freiheit auf- und einzutreten. Freiheit sei ein hohes Gut, mit dem man aber auch umgehen können müsse. Gatterer sprach von der Bedeutung der Vereine und kleinen Gemeinschaften, die Menschen zusammenbringen würden. Er gratulierte der OG zum Jubiläum und zur Festschrift.

 

Um 20.10 Uhr wurden die Feierlichkeiten im Offizierscasino des Urichhauses – ebenfalls umrahmt vom Quartett der MK Baumkirchen – fortgesetzt. Obmann Christian Haager konnte dabei im voll besetzten Saal neben Msgr. Gatterer eine Reihe von Ehrengästen begrüßen, so LR Mag. Johannes Tratter, 1. Bgm.-Stv. Markus Lassenberger, Ing. Ewald Krauss (Vizepräsident A-KJC), Franz X. Gruber (Präsident Kameradschaftsbund), Landes-Oberschützenmeister Andreas Hauser (Landesschützenbund), Hermann Hell (Obmann Innsbrucker Verschönerungsverein), RgR Walter Schwamm (Obmann Reservistenclub im Stadtmagistrat), Walther Prüller (Träger des Goldenen Ehrenzeichens), Sigrid Zimmermann (Tummelplatzverein), Karl Klotz (Tummelplatzverein), Bgdr. i.R. Ernst Konzett (vormals MilKdt. Vorarlberg), die Damen der Druckerei Arnold, Dir. i.R. Herbert Angerer (Weltkriegsteilnehmer) sowie das mexikanische Team vom Kaiserjägerschießen (RgR Ehrenstrasser). Der Obmann dankte den Damen für ihre Tätigkeit in den vergangenen 40 Jahren sowie die Vorbereitung des Festabends und die Küche.

 

Es folgte ein Lichtbildvortrag durch Christian Haager, der die Vereinsgeschichte von der Gründung im GH Breinößl im April 1922 mit damals 102 Mitgliedern bis zur heutigen Zeit umspannte.

 

Im Anschluss daran fand eine Ehrung statt. Obmann Haager hob die großen Verdienste des vormaligen langjährigen Obmann-Stellvertreters Heinrich Nagiller, Ehrenhauptmann des Kaiserjägerbundes, hervor. Dieser sei ein vorbildlicher Kamerad, immer zur Stelle und immer verlässlich gewesen und habe viel gearbeitet. Sodann übergab er Heinrich Nagiller, gemeinsam mit den Obmann-Stellvertretern Oskar Gundolf und Josef Giner, die Urkunde über die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft der Ortsgruppe. Heinrich Nagiller dankte sichtlich gerührt mit kurzen Worten.

 

Es folgten die Grußworte der Ehrengäste:

LR Mag. Tratter dankte für die Einladung, welche auch ein würdiger Auftakt zum Jubiläumsreigen am 12.06. sei (102 Jahre A-KJC, 100 Jahre KJB, 50 Jahre OTKM). Weiters dankte er Msgr. Gatterer für die Messe. Seit 10 Jahren sei er nun Mitglied der Landesregierung und seit einigen Jahren für die Tradition zuständig. Die Tradition werde vom Land Tirol sehr geschätzt. Gerne erinnere er sich an die Widmung der Ehrenscheibe zum 39. Kaiserjägerschießen und die Fahrt nach Basel 2016 (220-Jahrjubiläum Kaiserjäger). Die Kaiserjäger würden die Werte der Kameradschaft und der Friedensarbeit wie auch des Einsatzes für die Verteidigung hochhalten.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine kritisierte der Landesrat die schlechte Ausstattung des Bundesheeres wie auch der meisten Streitkräfte Westeuropas. Er hoffe diesbezüglich auf ein Umdenken und dass man Lehren aus der Situation ziehe. Er forderte zudem mehr Einsatz der wehrrelevanten Vereine in der öffentlichen Meinungsbildung.

Abschließend dankte LR Tratter der OG Innsbruck und wünschte alles Gute für die Zukunft.

Bgm.-Stv. Markus Lassenberger dankte für das Hochhalten der Tradition und der Werte Heimatbewusstsein und Kameradschaft und überbrachte die besten Wünsche der Landeshauptstadt Innsbruck. Vereine böten den Menschen Halt, daher gebühre allen Dank, die sich dafür einsetzen, sowohl den Obmännern als auch den treuen Mitgliedern. Die Jahresberichte würden zeigen, dass die OG sich auch während der COVID-19-Krise nicht ausbremsen lassen habe, es würde engagiert gearbeitet.

Ing. Ewald Krauss verlas das Grußwort des terminlich verhinderten A-KJC-Präsidenten Oberst i.R. Manfred Schullern-Schrattenhofen. In diesem wurde zum 100. Geburtstag gratuliert und für die vielen Initiativen am historischen Gelände des Bergisel gedankt, insbesondere für 40 Jahre kaiserjägerschießen. Er hoffe, beide Vereine würden noch lange den gemeinsamen Weg weiter beschreiten und sich dafür einsetzen, den Frieden zu erhalten bzw. notfalls auch zu schaffen.

Franz X. Gruber dankte Helmut Gatterer für die Messe und LR Tratter für seinen Einsatz. Er meinte, dass sich die Vereine des Traditionsforums mehr für das Bundesheer einsetzen sollten. Sodann gratulierte er der OG Innsbruck, welche mit der Stadt und ihren Veranstaltungen stark verbunden sei. Weiter erinnerte er an die gemeinsame Fahrt von Schwarzem Kreuz und Kaiserjägern zum Gedenken an den Beginn des 1. Weltkriegs nach Krakau im Jahr 2014 – er hätte damals nicht gedacht, dass in Europa nochmals Krieg herrschen würde. Auch wenn die damaligen Bemühungen als Friedensbotschafter offenbar nicht erfolgreich gewesen seien, werde man weiter den Weg gehen, wehrhaft für Freiheit und Frieden einzutreten.

Andreas Hauser dankte für die Einladung und hob die Verbindung zwischen der OG Innsbruck und dem Landesschützenbund hervor, die u.a. durch das Entsenden einer Fahnenabordnung zur jährlichen Hauptversammlung des LSB zum Ausdruck komme. Die Kaiserjäger seien ein Aushängeschild, dies solle man weiter pflegen. Auch das Kaiserjägerschießen sei etwas ganz Besonderes. Er freue sich bereits auf die große Jubiläumsfeier im Juni. Er verwies sodann auf die Geschichte und die Tatsache, dass die Vereinsgründung, v.a. die Gründung militärischer Vereine, erst nach Abschluss des Friedensvertrages von St. Germain möglich gewesen sei. Hauser wünschte der OG weiterhin gute Kameradschaft und noch viele erfolgreiche Jahre.

Der offizielle Teil des Festabends endete gegen 21.45 Uhr mit den Schlussworten von Obmann Christian Haager, der sich nochmals bei der Musik bedankte und diese gleich wieder für die Weihnachtsfeier am 10.12. bestellte. Zudem verwies er auf die aufliegenden Festschriften sowie Bücher und Jahresberichte zur freien Entnahme. Zum Abschluss spielte das Quartett den Kaiserjägermarsch.

 

Im Anschluss wurde das Abendessen gereicht.

 

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Collage: Schreiner Romed